SPAR*K schafft in der der Temporären Galerie in der Besselstraße in Berlin Mitte im Rahmen der Ausstellung "Ohne Gebrauchsanweisung" eine Architekturskulptur unter dem gesichtspunkt der Kunstrezeption im öffentlichen Raum.
Wie aus dem Boden erwächst die Skulptur, durchbricht das Schaufenster der Galerie und spannt sich nach innen auf. Durch den fließenden Übergang vom Außen- in den Innenraum schafft sie einen Dialog zwischen den beiden Orten, die aber auch dann noch eine unterschiedliche Wahrnehmung bewirken. Betrachtet aus dem öffentlichen Raum, schweift der Blick entlang der Konturen ins Private, sucht den intimen Bereich hinter dem undurchdringlichen Fenster. Betrachtet von innen, eröffnet sich ein neues Panorama.
Der Blick flieht in die Ferne und erweitert den Ort, in dem man sich aufhält. Material: PVC-Streifen, Stahlseil, Blindnieten. Begleitet von animierten Projektionen von Malte Niedringhaus